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Weihnachtsprojekt der mlkg – was ist das und was soll das?
Dies war unsere erste Frage, als wir hiervon hörten. Eine Show im Saalbau? Oder gar ein Gottesdienst außerhalb einer Kirche? Mitreden kann man nur, wenn man da gewesen ist. Also hin, 2011 nun zum 15. Mal.
Alles was Beine in der Martin Luther Gemeinde hatte, war da. Dies war uns vorher klar. Es war ja auch genug beworben worden als ein verlegter Gottesdienst. Aber was wir dann sahen, war überwältigend. Die meisten Besucher kannten wir nicht, waren nicht aus unserer Gemeinde und wären sicherlich auch nicht zu unseren Weihnachtsgottesdiensten gekommen.
1 : 0 für das Weihnachtsprojekt.
Begeistert hat uns jedes Mal das Kinderweihnachtsprojekt (Weihnachtsoase) um 14:30 Uhr. Wirklich ausgerichtet zur Ansprache an Kinder, nicht über deren Köpfe hinweg. Und dies nicht nur dank des Dromedars. Peter Unger und all seine vielen Mitarbeitenden haben es verstanden, Kinder jeden Alters anzusprechen und zum großen Teil auch zu begeistern. Sicherlich haben einige von ihnen mit ihren Eltern zu unseren entsprechenden Gottesdiensten Zugang gefunden.
2:0 für das Weihnachtsprojekt.
Aber auch die Erwachsenen bekamen in ihrem Gottesdienst im wahrsten Sinne des Wortes ihr Fett weg. Dank Jürgen Kroll, so wie wir ihn kennen. (Für alle Fälle hatte er immer noch Fettnäpfchen mitgebracht, in die er treten konnte.) Auch hier haben sicherlich einige zu unseren „normalen“, aber trotzdem außergewöhnlichen Gottesdiensten in der Martin Luther Kirche Zugang gefunden. Andere sind auch weggeblieben. Dadurch, dass aber viele Besucher sich angesprochen fühlen, die sonst nicht zur Kirche und in einen Gottesdienst gegangen wären, haben sich die Weihnachtsprojekte gelohnt.
3:0 für das Weihnachtsprojekt.
Wenn auf diese Weise die Frohe Botschaft von Weihnachten in unserer Stadt Zuspruch findet und die Glaubensgrundlage hierdurch gefestigt wird, lohnt sich der gesamte Aufwand. Dank an alle, die hieran mitgewirkt haben und hoffentlich weiterhin mitwirken. Und dies sind insgesamt über 100 Personen.
Allen, auch den bisher Weggebliebenen sagen wir »Auf Wiedersehen, beim 15. Weih-nachtsprojekt«, damit wir uns dann Frohe Weihnachten wünschen können.
Annegret und Heinrich Hangebrauck
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