Leitlinien

Das heißt für uns:

1. Wir wollen in unserer Gemeinde dieser Liebe Gottes in der Anbetung begegnen.
Das bedeutet:
wir möchten durch vielfältige Anbetungsformen in Wort, Musik und Bewegung Gott die Ehre geben. Wir wollen einladen, dass jeder seinen eigenen Ausdruck des Gesprächs mit Gott findet.
Wir sind überzeugt, dass der persönliche Kontakt mit Gott durch das Gebet den Glauben stärkt.

2. Wir wollen in unserer Gemeinde dieser Liebe Gottes in der Evangelisation begegnen.
Das bedeutet:
wir möchten, dass viele Menschen mit der lebensrettenden Botschaft von Jesus Christus in Berührung kommen. Wir wünschen uns, dass jeder zu einem vorbehaltlosen Ja zu einem Leben mit Jesus findet.
Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch zu einer Stellungnahme herausgefordert werden muss, in der er sich zu dieser Botschaft verhält. Evangelisation ist der Auftrag eines jeden Einzelnen in unserer Gemeinde, in den Beziehungen, in denen er lebt, diese Botschaft weiterzugeben.

3. Wir wollen in unserer Gemeinde dieser Liebe Gottes in der Schulung begegnen.
Das bedeutet:
wir möchten, dass jeder zu einem kreativen Umgang mit seinen Gaben befähigt wird. Jeder Einzelne soll das eigene Erleben der Liebe Gottes bezeugen können. Voraussetzung hierfür ist einerseits die Entwicklung einer Liebe für den Nächsten und andererseits die Entdeckung bzw. Förderung der vom heiligen Geist geschenkten Gaben.
Wir sind überzeugt, dass der Einzelne im Glauben gefestigt und in seiner Ausdrucksfähigkeit dieses Glaubens gefördert werden muß. Er soll im Umgang mit dem Wort Gottes befähigt werden, den Willen Gottes für sein Leben zu erkennen.

Dies geschieht durch ein vielfältiges Angebot an Gottesdiensten, Kleingruppen, Seminaren, Freizeiten u.a. Hier werden die biblisch-theologischen Grundlagen vermittelt. Durch sie wird der Einzelne eingeladen, an seinen Fähigkeiten und Kenntnissen entsprechend seiner Gaben zu arbeiten.

4. Wir wollen in unserer Gemeinde dieser Liebe Gottes im Dienst begegnen.
Das bedeutet:
wir möchten das Bewußtsein für die seelsorgliche und diakonische Dimension des Glaubens wecken, dass Christen für andere Menschen da sein sollen.
Wir sind überzeugt, dass die Liebe Gottes, die der Einzelne in seinem Leben empfangen hat, weitergegeben werden will.

Dies geschieht, indem...
... wir die Würde des Menschen achten, ihm hilfreich zur Seite stehen und uns den sozialen Herausforderungen im Umfeld unserer Gemeinde stellen;
... wir uns um Herzlichkeit im Umgang miteinander und Offenheit gegenüber allen Menschen bemühen, zu denen wir Kontakt bekommen;
... wir die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung in allen Bereichen unserer Gemeinde entwickeln.

5. Wir wollen in unserer Gemeinde dieser Liebe Gottes in der Gemeinschaft begegnen.
Das bedeutet:
wir möchten als christliche Gemeinschaft leben, in der möglichst alle Mauern, die Menschen voneinander trennen, überwunden werden.
Wir sind überzeugt, dass Gemeinschaft das ganzheitlich gelebte Miteinander in einer für alle offenen Gemeinde ist, in der Jesus Christus der Herr ist. Wir sind uns bewusst, dass wir ein Teil der weltweiten Christenheit sind. Wir möchten offen und einladend vermitteln, dass jeder jederzeit willkommen ist. Wir möchten, dass die Liebe Gottes in Jesus Christus glaubwürdig und kreativ erfahrbar miteinander gelebt wird. So soll zu einer bleibenden Nachfolge ermutigt werden.

Dies geschieht durch
die Kleingruppen (Hauskreise, gabenorientiert Mit-Mach-Teams u.ä.) als die Basisbausteine der Gemeinde, in denen das Teilen von geistlichen und materiellen Gaben und Gütern wie z.B. Zeit und Geld eingeübt und umgesetzt wird.

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Quelle: www.mlkg.de