Auch in diesem Jahr hat sich das Presbyterium ein Wochenende zurückgezogen, um die Prioritäten für das neue Jahr zu besprechen und Pläne zu schmieden. Zum ersten Mal dabei war auch Sascha Janke, der ab März Sabine Teuchert ablösen wird. Im Vergleich zu Leitungsteams anderer Gemeinden halten wir damit ein erfrischend geringes Durchschnittalter.Trotzdem kommt es zwischen den Mitgliedern gelegentlich zu Frotzeleien. So stellte Niklas deutlich hörbar fest, dass ich (Lars) sein Vater – und Dirk sein Opa sein könnte. Das verdeutlicht die gute Stimmung, in der wir gearbeitet haben. Am Freitag begannen wir die gemeinsame Zeit mit einer Andacht, anschließend startete der erste Workshop zum Thema „Was soll unsere Gemeinde tun?“. Wir suchten nach Schlagworten, die wir dann in einer Grafik darstellten.

 


Grafik: Ergebnis des ersten Workshops

Der Samstag war bestimmt von einem Workshop zum Thema Zukunft. Sebastian und Lars gestalteten den Tag, um hier einige Weichenstellungen vorzubereiten. Dazu zählt die Einrichtung einer Taskforce, die das Presbyterium in Zukunftsfragen unterstützen soll. Dazu zählt auch die Frage, mit welchen Immobilien wir in die Zukunft gehen. Denn eine unserer größten Herausforderungen ist die Finanzierung der Gebäude. Zusammen mit den veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stellt sich eine kurze, aber schwierige Frage: Brauchen wir unser Gemeindezentrum noch? Dazu bildeten sich drei Gruppen, die verschiedene Antworten diskutierten (ja/teilweise/nein). Die Ergebnisse werden wir beim nächsten Gemeindekompass am 8. März vorstellen.

Am Samstagnachmittag hatten wir dann die Superintendentin zu Gast. Julia Holtz berichtete von den Strukturplanungen im Kirchenkreis und ermutigte uns, unsere moderne und profilierte Arbeit fortzusetzen. Wir stellten Ihr unsere unkonventionellen und mutigen Lösungsansätze vor und signalisierten auch unsere Bereitschaft, über Gemeindegrenzen hinaus zu denken und zu handeln. In der Vergangenheit wurde unserer Gemeinde nämlich immer mal wieder eine mangelnde Zusammenarbeit mit anderen unterstellt – was natürlich viele Gründe haben kann. Als Presbyterium wollen wir die Kooperationen mit anderen Gemeinden stärken. Aber nur da, wo es „passt“. Als Unterscheidungsmerkmale haben wir eine Liste mit zehn Punkten erarbeitet. „Freiheit mit Sicherheitsnetz“, eine offene Jugendarbeit und eine „Zusammenarbeit auf Augenhöhe“ sind für uns Normalität.

Beschlossen haben wir, dass es auch in diesem Jahr ein Weihnachtsprojekt im Saalbau geben wird. Das mag nicht überraschen, aber wir haben an dem Wochenende so einiges auf den Prüfstand gestellt. Denn wer neue Dinge ausprobieren will, muss auch alte Gewohnheiten hinterfragen. Dazu gehören übrigens auch klassische Gottesdienstformate.

Wir laden alle Freunde und Mitglieder der Gemeinde ein, am 8.März beim Gemeindekompass mehr zu erfahren. An diesem Tag wird auch das neue Presbyterium eingeführt.

Auf dem Foto zu sehen, sind von links nach rechts: Sascha Janke, Giulia Arnold, Anja Cappenberg, Sebastian Schüler, Niklas Stratmann, Dirk Schuklat, Lars Kroll. Es fehlen auf dem Bild: Jonathan Schulz und Peter Unger.

(Lars Kroll)

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