Jesus sagte: Gebt Ihr den 5000 Menschen zu essen.

Seine Schüler antworteten: „ Wir haben nichts…nur fünf Brote und zwei Fische.

Wir haben nichts! Das bisschen, das wir haben, ist doch nichts! 

Man kann nichts machen! Es ist doch zwecklos!

Diese Gedanken überfallen mich oft in dieser Zeit. Und das lähmt und lässt auf den Mangel schauen. Das, was ich habe, behalte ich für mich. Teile ich, dann ist für niemanden genug da.

Jesus sieht das ganz anders –  Er fordert zum Austeilen auf.

Er weiß, was Gott tun kann: Gott macht aus wenig viel.

In der Natur hat Jesus sich das abgeschaut.

Aus einem Weizenkorn werden hundert.

Aus einer Eichel ein riesiger Baum.

Aber nur, wenn gesät wird.

Ausgeteilt.

Sonst passiert gar nichts; ja das einzelne Weizenkorn nützt niemandem.

Es ist wirklich fast nichts.

Jesus befiehlt seinen Schülern, das Wenige auszuteilen.

Und sie machen es.

Und erleben, dass das andere dazu bringt, auch das „Fast Nichts“, das sie haben zu verteilen. Und das Wunder geschieht.

Es reicht für alle.

Es ist mehr als genug da.

Verblüffend.

Ein Wunder.

Teile, was Du hast und Du wirst Wunder erleben.

Diese Aufforderung ist so wichtig, dass sie in allen vier Evangelien der Bibel aufgeschrieben worden ist.

Und so unglaublich, dass es allen Mut kostet, das zu wagen.

Peter  Unger

 

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