Der Bau der Martin-Luther-Kirche geschah 1978 nicht ohne Gegenwind der öffentlichen Meinung. Es wurden Fragen gestellt wie: braucht die deutsche Gesellschaft am Ende des 20. Jahrhunderts noch so kostspielige Kirchenneubauten? Ist die Säkularisierung nicht so weit fortgeschritten, dass dafür kein Bedarf mehr besteht? Und wir hören schon jetzt die Stimmen, die heute sagen: “Seht ihr, wir haben es Euch damals schon gesagt!” Und dennoch hat diese Martin-Luther-Kirche in den vergangenen 45 Jahren Wittener Kirchengeschichte mitgeschrieben und nicht unbedingt immer mit leisen Tönen. 

Sigurt Hebenstreit, Sohn des Pfarrers Karl Hebenstreit, legt nun den zweiten Teil seiner Historie über die Entstehung des Martin-Luther-Zentrum an der Wartburgstr vor. Den ersten Teil kann man hier unter dem Tite“Wie alles begann. Wir schreiben das Jahr 1953.”  nachlesen . Sein Geschichte beginnt mit den Worten

” Der erste Beschluss zum Bau einer Kirche an der Ardeystraße liegt 61 Jahre zurück, als am 3. Dezember 1978 die Martin-Luther-Kirche feierlich eingeweiht werden konnte – 61 geschichtsträchtige Jahre: I. Weltkrieg, Weimarer Republik mit vorsichtigem Wiederaufbau und anschließender Wertevernichtung durch die Hyperinflation, Hitler-Diktatur, II. Weltkrieg, Besatzungszeit, Wiederaufbau und Wirtschaftswunder in der Bonner Republik. 1917, ein besonderes Reformationsjubiläum, 400 Jahre Thesenanschlag Luthers. Als lutherische Kirche wollte man in Witten ein Zeichen setzen und beschloss: „Im Osten Wittens wird, sobald sich die Notwendigkeit erweist, eine Lutherkirche gebaut.“ Dadurch sollte „die Freude über die Segensgüter der Reformation dauernd lebendig erhalten“ werden. In der Zeit des Krieges war dies nicht mehr als eine allgemeine Absichtserklärung, und so setzte „die größere Gemeindevertretung“ pragmatisch hinzu: „Platzfrage und Zeitpunkt bleiben einer späteren Beschlussfassung überlassen.“”…

Und wer jetzt neugierig geworden ist und weiterlesen möchte, darf dies hier tun: Hebenstreit, Sigurt-Bau der Martin-Luther-Kirche

Wir bedanken uns mit viel Respekt vor der akribisch-detailfreudigen und literarisch ansprechenden Arbeit ausdrücklich für die Zurverfügungstellung des Manuskripts und die Erlaubnis der Veröffentlichung bei dem Autor. 

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