(v.l.n.r) Ute Nachbar, Thorsten Pallas, Dirk Schuklat.

… die Sandstraße in die Christuskirche. Im dritten Jahr der Auszeichnung für besonders bemerkenswertes Engagement mit der extra für das Reformationsjubiläum 2017 gezüchteten Martin-Luther-Rose wurde zum ersten Mal ein „Lebenswerk“ ausgezeichnet.

Vor fünf Monaten trat Pfarrer Christian Uhlstein sein neues Amt als Landesjugendpfarrer in der Evangelischen Kirche von Westfalen an. Seit fünf Monaten investieren sich haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitende in und um die Trinitatiskirchengemeinde herum in die Aufrechterhaltung und Gestaltung des Gemeindelebens in der Christuskirche an der Sandstraße und arbeiten sich an der Frage ab, wie es denn auch hauptamtlich an der Sandstraße weitergehen könne.

Wie Dirk Schuklat betonte, gibt es Menschen, die in 50 Jahren weniger zu Stande bringen als andere in fünf Monaten. Und diese fünf Monate sind dann so wertvoll, dass man eben schon von einem Lebenswerk sprechen könne. Die Ehrenrose nahmen stellvertretend für alle sich engagierenden Mitarbeitenden in der Trinitatisgemeinde Ute Nachbar, Gemeindeschwester, und Thorsten Pallas, Bau-Kirchmeister, entgegen. An Julia Holtz, Superintendentin des Kirchenkreises, gerichtet, betonte Pfarrer.Schuklat, es sei ja wohl klar, dass Gemeinden, an denen eine Martin-Luther-Rose wachse und blühe, nicht aufgegeben werden können und dürfen. 

Weiterhin wurden mit der weißen Martin-Luther-Rose 2021 für besonders bemerkenswertes ehrenamtliches Engagement  im diesjährigen mlkg-reformhaus ausgezeichnet: Ingeborg Pieper und Margret Kurze für ihre seelsorgliche Begleitung von Menschen sowie Ute Krieg für ihre von Lesung bis Kirche-Café vielseitige Mitarbeit in der Gemeinde.

 

Die Gewinner werden ja bekannterweise unter Aufsicht des Heiligen Geistes von der Jury, die alle Nominierungen auf ihre Richtigkeit überprüften, gezogen. Die Jury besteht aus den Preisträger*innen des letzten Jahres. Und das waren 2020 Dorothea Wildraut, Marlis Böhm und Frank Kroll.

Überraschenderweise wurde auch ein Großvater nominiert und gewann. Der Sohn einer Familie, die zu Gast im Gottesdienst war, nominierte seinen Großvater für all, das, was er ihm Leben so beigebracht hatte, und… Peter Soboleur gewann. Auch hier ist der Preis sicherlich gut aufgehoben. 

 

Unter anderem wurde auch Katrin Wildraut für ihren Dienst und ihre Aufgaben als nachberufene Presbyterin gesegnet. Sie betonte unter anderem, dass sie sich besonderes für ein gelingendes Miteinander der im Kooperationsraum Witten-Mitte zusammengebundenen Gemeinden Johannis, Trinitatis und Martin-Luther einsetzen wolle. Als Lehrerin eines Wittener Gymnasiums habe sie die unterschiedlichsten Kontakte persönlicher und beruflicher Art  zu den einzelnen Gemeinden. Ein ausführliches interview führte Dirk Schuklat mit Katrin Wildraut im #BIY-Gespräch vom 02.11.2021. Und das gibt´s hier! 

Für die Bilder in diesem Beitrag danken wir Renate Baun.

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